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Zusatzinfos


Der originale Manga erscheint seit Februar 2012 im Weekly Shounen Jump und zählt Stand Juni 2016 über 200 Mangachapter die in bisher 23 Einzelbänden zusammen gefasst sind. Ein Ende des Manga ist noch nicht abzusehen. Mangaka Miki Yoshikawa hat in ihrer Anfangszeit als Assistentin von Hiro Mashima gearbeitet und mit Ihm an Fairy Tail gearbeitet.

Ihr erster Langzeit - Mang „Flunk Punk Rumble“ welcher mit 211 Chaptern endete, bot auch den Anfang für Yamada-kun. Ihr Editor animierte Sie für das „Bessatsu Shounen Magazin“ einen One Shot zu schreiben. Sie reichte zwei Skripte ein von denen das zweite genommen wurde, es allerdings aufgrund von bereits absehbaren Problemen bei der Weiterführung der Story ein One Shot blieb.
Skript Nummer zwei sollte später das erste Chapter von „Yamada-Kun …“ werden. Die Idee zur Thematik des Körpertausches kam ihr schon während der Arbeiten an ihrem Vorgänger Werk. Sie recherchierte über dieses Thema und vor allem dem Unterschied zwischen Mann und Frau in körperlicher wie auch gefühlsmäßiger Hinsicht. Es wurde auch die Möglichkeit wie bei dem Klassiker Ranma ½ nicht die Körper zu tauschen, sondern das Geschlecht zu wechseln diskutiert. Diese Idee wurde aber wieder verworfen. Es wurde bestätigt das Yamada-kun in der gleichen Stadt angesiedelt ist wie ihr Erstling, die Storys aber sonst nicht zusammen hängen.

Von August bis September 2013 wurde in Japan eine 8 teilige real TV Serie produziert und ausgestrahlt. Crunchyroll bringt den Manga in 170 Ländern Digital heraus. In Deutschland wird dieser von Carlsen Manga vertrieben. Ende 2014 wurden erstmals zwei OVA´s produziert die dem 15ten und 17ten Mangaband beilagen. Es wurde bestätigt das alle 7 Hexen zu sehen sein würden, diese OVA´s jedoch nichts mit dem Manga direkt zu tun haben. Kurze Zeit später wurde dann offiziell die Produktion einer 12 teiligen TV Anime Serie bestätigt. Hierfür wurden die Sprecher aus den OVA´s übernommen.


Story


Ryú Yamada ist in seiner Oberschule als Rüpel und Schlägertyp bekannt, wofür er von allen gemieden wird. Dabei hatte er doch extra nach der Mittelschule auf eine Oberschule gewechselt in der Ihn keiner kennt und er noch mal ganz von Vorne beginnen wollte.
Nachdem er eines Tages mal wieder eine Standpauke seines Lehrers hinter sich gebracht hat, begegnet er der Musterschülerin Urara Shiraishi. Als er sich an ihr vorbei die Treppe hinaufdrängt rutscht er jedoch ab und beide stürzen zusammen die Treppe hinunter. Im Krankenzimmer kommt Yamada einige Stunden später wieder zu sich und stellt entsetzt fest: Er befindet sich im Körper von Urara Shiraishi! In Panik durchsucht er die ganze Schule nach seinem Körper und findet ihn schließlich, ungerührt, die Fragen des Lehrers beantwortend, in seinem Klassenzimmer. Shiraishi die nun in Yamada´s Körper steckt, nimmt das ganze deutlich gelassener als Er und bittet Ihn den Tag über in seinem Körper verbringen zu dürfen. Widerwillig stimmt Yamada dem ganzen zu und erlebt nun einen Tag als Musterschülerin Shiraishi, stellt aber schnell fest: Eine Musterschülerin zu sein kann ganz schön hart sein, vor allem mit „falschen Freunden“ die einem das Leben absichtlich zur Hölle machen.

Nach der Schule versuchen Shiraishi und Yamda alles um Ihre Körper wieder zurück zu tauschen. Nach hunderten Versuchen die Treppe zusammen hinunterzustürzen, offenbart Shiraishi, das Yamda während des Sturzes auf sie gefallen ist und sie sich geküsst hatten. Ungerührt Küsst Shiraishi daraufhin Yamada und beide befinden sich wieder in ihren jeweiligen Körpern.
Beide sind überzeugt, dass diese Körpertauschfähigkeit sehr nützlich ist und beschließen diese zukünftig für Ihre Zwecke einzusetzen.
Dies bleibt aber nicht lange unentdeckt, Ihr Mitschüler und Mitglied des Schülerrates Toranosuke Miyamura deckt das ganze schnell auf und bietet an, Ihnen einen Raum für das Körpertauschen zur Verfügung zu stellen, wenn sie Ihm helfen der nächste Schülerratspräsident zu werden. Die beiden willigen ein und werden daraufhin Mitglied im „Club für Übernatürliche Phänomene.“ Doch ganz so einfach wie Yamada sich das leben nun vorgestellt hat wird es doch nicht. Plötzlich tauchen immer mehr Leute auf, die dem Geheimnis von Yamada und Shiraishi auf den Grund gehen wollen.
Warum interessiert sich der Schülerratspräsident plötzlich so sehr für Yamada und seine Clubmitglieder und dann gibt es noch das Gerücht das es mehrere Personen mit besonderen Fähigkeiten an ihrer Schule geben soll … Das turbulente Körpertausch-Abenteuer von Yamada und seinen Freunden hat gerade erst begonnen…



Fazit


Yamada-kun to 7-nin no Majo ist ein lustiger, kurzweiliger Anime dem ich jedem empfehlen kann der mal was „leichtes“ für zwischendurch benötigt.
Neben dem sehr guten Zeichenstil der sich doch noch mal etwas stärker (in positiver Hinsicht) vom Manga abhebt, glänzt er auch mit einem schönen Soundtrack. Das Opening wird schnell zum Ohrwurm und auch die Themes innerhalb des Anime (besonders das rockige Theme von Yamada, das sein Rüpelimage hervorragend unterstreicht) sind passend gewählt.

Wodurch der Anime besonders hervorsticht und mal etwas Abwechslung in das Charé Romance / Comedy bringt: Wo sonstige Rom/Com Animes normal steif wie ein Brett wirken und die Charaktere schon bei einem flüchtigen Blick vor Verlegenheit im Boden versinken möchten, wird in dieser Geschichte geküsst das sich die Lippen wund scheuern! Die Frauen die Männer, die Frauen die Frauen und sogar die Männer die Männer. Einzig Tiere werden (zumindest im Anime bisher) nicht geküsst. Fan des klassischen Romance Anime werden das vielleicht nicht so toll finden, fiebert man hier doch gerne dem großen Höhepunkt entgegen wenn denn dann endlich etwas passiert. Natürlich kommt der Anime nicht an Romance Anime wie Kimi ni Todoke heran, will er aber auch nicht. Der Schwerpunkt liegt hier doch eher auf dem Comedy und Unterhaltungsfaktor, also einem eine (entschuldigt den Ausdruck) schmalzige von Klisché´s durchzogene Liebesgeschichte zu erzählen.

Die verschiedenen Fähigkeiten der Hexen sind alle recht unterschiedlich und gut durchdacht, es sind keine „Superkräfte“ oder wahre „Magie“ die hier am Werk sind, was das ganze auch nicht zu übertrieben wirken lässt. Etwas Ecchi und Klisché darf aber natürlich in solch einem Anime nicht fehlen. So baut sich Yamada natürlich im laufe der Story einen kleinen Harem auf und natürlich gibt es auch die obligatorische Strandfolge, wie auch Badeszenen zu sehen.



Special Thanks to Natsu