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Randfakten


Der Original Manga erscheint seit Juli 2014 wöchentlich im Weekly Shounen Jump. Bis heute (04.07.2016) zählt der Manga 97 Kapitel, welche in bisher 9 Sammelbänden veröffentlich wurden. Es wird außerdem ein Nebenmanga unter dem Titel Boku no Hero Academia Smash!! Vom Jump Magazin veröffentlicht.

Bandai Namco produzierte ein Spiel zur Serie, welches im Mai 2016 in Japan auf den Markt kam.
Masashi Kishimoto (Naruto Mangaka) lobte das Werk von Horikoshi und ist sich sicher das dieser Manga großes Potential hat ein Hit zu werden und dies nicht nur in Japan sondern auch in den westlichen Ländern. Horikoshi gab auch zu, das westliche Superhelden Comics eine starke Inspiration für sein Werk waren / sind. Direkt nach der Ausstrahlung der ersten Anime Staffel, wurde auch schon die zweite Staffel angekündigt. Ein genaues Release – Datum etc. steht allerdings noch nicht fest.



Story


In einer alternativen Realität / Zukunft, hat die Menschheit sich weiterentwickelt und nahezu jeder Mensch wird inzwischen mit „Superkräften“ geboren. Da diese natürlich nicht nur für gutes verwendet werden, versteht sich von selbst. Um also dem immer größer werdenden Aufmarsch von „Villans“ (Bösewichten) Einhalt zu gebieten, gründeten die Regierungen aller Länder eine Art „Superheldenverband“ hier können sich Menschen offiziell als Superhelden bewerben und bekommen für vereitelte Verbrechen / gerettete Menschen usw. Geld vom Staat.
Aber natürlich wird man nicht über Nacht zum waschechten Superhelden, hierzu muss man in eine der vielen Superhelden – Schulen gehen, in denen junge Erwachsene von Profis erzogen und unterrichtet werden. In genau so eine Schule möchte auch der Hauptprotagonist Izuku Midoriya und zwar nicht nur in eine sondern in die Beste des Landes! Es gibt nur ein Problem: Izuku ist einer der noch wenigen Menschen auf der Welt die ohne Superkraft geboren wurden.
Hierdurch wurde er natürlich zum Mobbingopfer sämtlicher Schüler seiner Mittelschule und selbst sein Kindheitsfreund Katsuki genießt es den „Außenseiter“ zu mobben. Trotzdem gibt Izuku seinen Traum nicht auf und will versuchen irgendwie in seine Traumschule zu kommen.
Seine größte Hoffnung legt er hierfür in seine gesammelten Notizen die er eifrig über jeden Helden und Villan führt die er zu Gesicht bekommt. Eines Tages, nach einer weiteren Tracht Prügel seiner „Schulfreunde“ begegnet er auf seinem Heimweg einem Villan der ihn auch prompt angreift. Glücklicherweise wird Izuku gerade noch von einem vorbeikommenden Helden gerettet, aber nicht nur irgendein Held, sonder DER Held schlechthin: All Might – Der als der stärkste Superheld der Welt bekannt ist.
Die Begegnung mit seinem Idol soll für Izuku der Wendepunkt in seinem Leben bedeuten, was er bis dahin aber noch nicht ahnen kann und ihn seinem Ziel ein Held zu werden, einen großen Schritt näher bringen wird …



Fazit


Boku no Hero Academia ist der nächste „Superhelden Anime“ – Hit nach One Punch Man! Zwar kann er sich in Punkto Animation und Optik nicht ganz mit seinem Vorgänger messen, muss sich aber auch nicht verstecken! Der Anime steigt eher ruhig ein, zwar bekommt man schon ab Folge eins Aktion geboten, muss sich der Zuschauer aber ungefähr bis zur Mitte des Anime etwas gedulden bis das ganze wieder richtig fahrt aufnimmt. (Soviel kann ich versprechen: Dann aber richtig!) Insbesondere die letzten vier Folgen glänzen mit sehr guter und rasanter Aktion.

Die Optik wirkt etwas schrill und Kunterbunt, insbesondere was die ganzen unterschiedlichen Helden und ihre Fähigkeiten angeht. Dies tut dem Anime aber gut. Vor allem muss man hervorheben, dass nicht nur Izuku als Hauptcharakter im Vordergrund steht, sondern auch viele Nebencharaktere glänzen und das Potential haben Publikumslieblinge zu werden.
(Hierfür spricht auch der große Sprechercast der in Japan eingesetzt wurde, viele Sprecher die man sonst aus Hauptrollen kennt, sprechen hier „Nebenrollen“) Tatsächlich ist Izuku eher das komplette Gegenteil zum vorher genannten One Punch man Saitama. Anfangs noch völlig schwächlich, entwickelt er sich nur langsam zu einem ernst zu nehmenden Hauptcharakter der auch in Kämpfen nicht plötzlich das ganze Rampenlicht an sich reißt und den Tag rettet. Aber auch bei den Villans gibt es (zumindest nach dem was man bisher sieht) ordentlich Abwechslung und originelle Charaktere.

Untermalt wird das ganze noch mit einem richtig fetzigen Soundtrack der für die perfekte Stimmung sorgt. Dazu noch eine ordentliche Portion typischen Anime – Humors der das ganze auflockert und einen öfter mal zum schmunzeln / oder lachen bringt.

Einziges Manko kann man hier sagen ist die kurze Laufzeit des Anime. Man merkt, dass hier viel Potential verborgen liegt, dies kann aber unmöglich in 13 Folgen schon völlig zur Geltung gebracht werden. (Eine Zweite Staffel wurde aber glücklicherweise bereits angekündigt) Wirklich etwas Neues wird einem hier auch nicht geboten, Boku no Hero Academia erfindet das Superheldenrad nicht neu, reiht sich aber nahtlos in dieses Franchise ein und muss sich trotz (wie üblich in Aktion Animes) vieler beliebter Klischés nicht verstecken.

Aktionfans kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten, sollten aber Storymäßig doch nicht zu viel erwarten, da der Anime gerade mal den Anfang einer wohl noch länger laufenden Mangastory umsetzt.


Special Thanks to Natsu