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Zusatzinfos


Die größte Besonderheit bei Ansatsu Kyoushitsu ist die Tatsache, dass er einer der sehr wenigen Anime ist, der fast zeitgleich mit dem originalen Manga endet. Dieser endete kurz vor der Anime Serie und zwar im März 2016 mit insgesamt 180 Kapiteln, die wiederum in 20 Sammelbänden veröffentlicht wurden. Im November 2013 wurde erstmals eine OVA vom Studio Brains Base für ein Jump Festival produziert. Knapp mehr als ein Jahr später startete dann die Anime Serie im japanischen TV.

Seit Oktober 2015 erscheint auch ein Spin Off Manga unter dem Namen „Koro-Sensei Q!“ Geschrieben und illustriert von Kizuku Watanabe und Jó Aoto.
Es wurden außerdem noch zwei Realfilme basierend auf der Manga und Anime Story produziert. (Beide Filme werden auch in Deutschland auf DVD und BD erscheinen) Zudem wurden auch einige Spiele für verschiedene Plattformen wie Nintendo DS oder PS Vita usw. produziert.



Story


70% des Mondes wurden komplett zerstört … Was niemand außer den Weltregierungen weiß: Verantwortlich für diese Tat ist ein einzelnes Monster: Ein aus Menschenforschung entstandenes, gelbes, Oktopus-artiges Wesen. Dieses verfügt über unglaubliche Zerstörungskraft / Schnelligkeit und Intelligenz was es nahezu unbesiegbar macht. Lediglich ein während der Experimente entwickelter Stoff kann es wirklich verletzen. Nachdem es sich als der Täter bezüglich der fast vollständigen Zerstörung des Mondes zu erkennen gibt, stellt das außergewöhnliche Wesen den Regierungen der Welt ein Ultimatum: Die Menschheit hat 1 Jahr lang Zeit es zu töten. Sollte dies nicht gelingen, wird es mit der Erde das gleiche anrichten wie auch mit dem Mond. Unser gelber Freund besteht allerdings darauf das diese Aufgabe einer einzelnen Mittelschulklasse zufällt: Der sogenannten „Versagerklasse“ 3-E der Kunugigaoka Mittelschule.
Während diesem Jahr wird sich „Koro-Sensei“ (Wie das Monster später von den Schülern getauft wird) als Lehrer für die Schüler bereit stellen und sie als ihr Klassenlehrer unterrichten. Aber nicht nur in normalen Schulfächern, ganz oben auf der Liste: Die Ausbildung zu waschechten Killern. Um das ganze noch zusätzlich reizvoll zu machen, setzt die Weltregierung eine Prämie von mehreren Milliarden Yen aus. Die Story entfaltet sich nun langsam, wie Koro-Sensei anfängt das Leben der eigentlich von der Schulgenossenschaft schon als Versager abgehakten Schüler zu verändern und sie gleichzeitig zu gnadenlosen Killern ausgebildet werden, deren Hauptziel es ist, ihren neuen Lehrer so schnell es geht zur Strecke zu bringen.
Aber nicht nur die Schüler der Klasse 3-E versuchen sich daran, Weltweit richten aufgrund des hohen Preisgeldes natürlich auch andere Organisationen und zwielichtige Gestalten ihr Auge auf Koro-Sensei.



Fazit


Ansatsu Kyoushitsu glänzt vor allem mit seinem skurrilen Hauptcharakter „Koro-Sensei“.
Obwohl das übermächtige Wesen eigentlich eher total lustig aussieht und man es nicht wirklich ernst nehmen möchte, ist der Charakter doch äußerst vielschichtig und geheimnisvoll.

Im Fokus steht natürlich auch ganz klar die Klasse 3-E und dies auch mit all ihren Schülern, natürlich gibt es ein paar die mehr im Rampenlicht stehen als andere, jedoch wird keiner der Schüler gänzlich vergessen und jeder bekommt genügend Screenzeit um nicht völlig unter zu gehen.

Die Story ist recht originell und mit sehr viel Witz gespickt, welcher zu mind. 70 Prozent von Koro-Sensei getragen wird. Das lockert die Story zwar einerseits sehr auf, nimmt dem ganzen aber auch etwas die Ernsthaftigkeit. Trotzdem schafft die Story es, dies teilweise Augenblicklich zu ändern und eine plötzliche Ernsthaftigkeit an den Tag zu legen, die überrascht.
Dabei werden Koro-Sensei und den Schülern die unterschiedlichsten Antagonisten in den Weg gestellt, von professionellen Auftragskillern, über Racheengel aus der Vergangenheit, genmanipulierte Menschen und sogar Prüfungsaufgaben werden zur echten Herausforderung. An Abwechslung fehlt es nicht.

Trotz allem Spaß den es macht der Klasse 3-E zuzusehen wie sie versuchen ihren Monströsen Sensei um die Ecke zu bringen und dabei selbst mehr und mehr wachsen und Hindernisse überwinden, zieht sich das ganze Passagenweise doch etwas zäh in die Länge. Vor allem die grob erste Hälfte der zweiten Staffel ist nur minder spannend, dafür kann aber die zweite Hälfte wieder überzeugen.

Der Soundtrack ist Stimmungsvoll und untermalt die Serie gut, besonders in den wenigen gefühlvolleren Momenten wurden gute In-Anime-Lieder gesetzt die noch mal den Sentimentalitätsfaktor steigern.

Ansatsu Kyoushitsu ist mal ein etwas anderer Aktion / Comedy Anime der gekonnt das Schulsetting mit einbettet, jedoch streckenweise etwas zäh und zu überdreht wirkt. Eine Prise mehr ernst oder etwas mehr düstere Momente hätten das ganze noch glaubhafter gemacht, wenn man bedenkt das es hier um das „Töten“ an sich geht.
Trotzdem: Wer einen lustigen Aktion Anime mit guter Story und skurrilen Charakteren sucht, ist hier genau richtig und wird trotz einiger Schwächen sicherlich gut unterhalten!


Special Thanks to Natsu